Entenbraten im Bräter – Rezept für Ente im Backofen

Der berühmte Entenbraten – Wer kennt ihn nicht? Doch ist Ente nicht gleich Ente. Der Festtagsbraten wird in jedem Haushalt unterschiedlich zubereitet. Manch einer verwendet das uralte Familienrezept der Oma, ein anderer entscheidet sich für eine gefüllte Ente oder man findet die klassisch knusprige Ente mit leckerer Sauce auf dem Mittagstisch wieder. Bei allen Varianten ist es besonders wichtig, einen ausreichend großen Bräter zu verwenden. Dabei spielt es keine allzu große Rolle, ob Sie einen Bräter aus Gusseisen, Glas, Keramik oder Edelstahl benutzen. Die Hauptzutaten sind oftmals die gleichen. Eine Auswahl an unterschiedlichen Gewürzen ist immer gut. Zwiebeln und anderes Gemüse sorgen für ein leckeres Aroma. Die Vorbereitung der Sauce und der Ente ist relativ einfach und nimmt nicht allzu viel Zeit in Anspruch. Währenddessen der Garprozess etwas länger dauert. Im folgenden Rezept wird der Entenbraten mit Suppengrün und Johannisbeergellee zubereitet und kann mit Kartoffeln, Klößen oder anderen Beilagen serviert werden.

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Rezept Entenbraten im Bräter
Vorbereitung 30 Minuten
Kochzeit 5 Stunden
Portionen
Personen
Zutaten
  • 2,5 Kg Ente
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Zwiebel oder 2
  • Salz und Pfeffer
  • 500 ml Geflügelbrühe
  • 2 EL Johannisbeergelee rot
  • 50 ml Sojacreme
Vorbereitung 30 Minuten
Kochzeit 5 Stunden
Portionen
Personen
Zutaten
  • 2,5 Kg Ente
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Zwiebel oder 2
  • Salz und Pfeffer
  • 500 ml Geflügelbrühe
  • 2 EL Johannisbeergelee rot
  • 50 ml Sojacreme
Anleitungen
  1. Schälen und schneiden Sie die Zwiebeln in kleine Würfel. Putzen Sie das Suppengrün, schälen und zerteilen Sie die Möhren, den Sellerie und gegebenenfalls die Petersilienwurzel grob. Den Lauch können Sie länglich aufschneiden, gut waschen und in dicke Ringe zerkleinern.
  2. Bevor Sie sich der Ente widmen, waschen Sie sie von Innen und Außen. Schneiden Sie sichtbares Fett ab und entfernen Sie eventuell vorhandene Federkiele (mit einer Pinzette).
  3. Würzen Sie den Entenbraten jeweils von Innen und Außen mit Salz und Pfeffer. Die Flügelspitzen können Sie mit einer Geflügelschere abschneiden und zur Seite legen.
  4. Positionieren Sie die Ente mit der Brust nach unten in einen ausreichend großen Bräter und verteilen Sie die klein geschnittenen Zwiebeln und das Suppengemüse herum.
  5. Eventuell können Sie vorhandene Innereien und die Flügelspitzen ebenfalls hinzugeben.
  6. Lassen Sie die Brühe in einem kleinen Topf kurz aufkochen und gießen Sie diese dann in den Bräter.
  7. Geben Sie den Entenbraten mit dem Bräter in den vorgeheizten Backofen bei 220°C. Dabei ist keine Umluft zu empfehlen. Lassen Sie die Ente auf der 2. Schiene für ca. 30 Minuten garen.
  8. Danach schalten Sie den Backofen auf 100°C herunter und lassen die Ente für weitere 4 Stunden schmoren. Je nach Größe und Backofen kann die Zeit auch variieren.
  9. Damit das Fett austreten kann, stechen Sie die Ente immer wieder mit einer Fleischgabel an der Haut, den Keulen und der Brust ein.
  10. Ab und zu können Sie die Ente mit etwas Bratensaft begießen.
  11. Legen Sie den Backofenrost auf die Fettpfanne und geben Sie die Ente mit der Brustseite nach unten darauf.
  12. Schalten Sie den Backofen auf 220°C und lassen Sie den Braten für etwa 30 Minuten knusprig anbraten. Dabei drehen Sie die Ente 1 bis 2 Mal um und achten darauf, dass die Haut nicht zu dunkel wird.
  13. Zwischendurch gießen Sie das Gemüse mit dem Bratensatz in ein Fettkännchen und geben alles ohne Fett in den Topf zurück.
  14. Geben Sie das Gemüse zum Fond dazu und lassen Sie es kurz aufkochen. Rühren Sie das Johannisbeergellee und die Sojacreme unter und lassen alles nochmals kurz aufkochen.
  15. Pürieren Sie nun alles mit einem Stabmixer zu einer Sauce und würzen es mit Salz und Pfeffer. Nun können Sie die knusprige Ente zusammen mit dem Gemüse servieren.
Rezept Hinweise

Bei dieser Vorgehensweise wird die Ente mit einem offenem Bräter zubereitet. Manch einer schwört dagegen auf das Garen mit geschlossenem Deckel. Probieren Sie es doch selbst einmal aus und vielleicht finden Sie Ihr eigenes Konzept, mit dem Sie am besten zurecht kommen. Guten Appetit!

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