Bräter aus Gusseisen

Mit dem Gusseisen Bräter gelingt jedem Koch ein schmackhaftes Essen nach Großmutters Art. Bräter aus Gusseisen haben nicht nur einen traditionellen Charakter, sie sorgen auch durch ihre einzigartigen Eigenschaften für den großartigen Geschmack, wie man ihn von gegarten oder geschmorten Gerichten bei der Oma kennt, in deren Küche der Gussbräter nicht fehlen dürfte. Wer gerne und mit Liebe kocht, dem sind Töpfe aus Gusseisen zu empfehlen.

Saftige Bratengerichte wie etwa Schweinebraten oder festlicher Gänsebraten gelingen in einem Gusseisen Bräter besonders gut, da das Gusseisen die Wärme schnell und gleichmäßig auf den Inhalt des Topfes verteilt. Die gute Wärmeleitfähigkeit des Gusseisens bewirkt eine schnelle Aufnahme und Verteilung der Hitze. Das Ganze funktioniert ganz anders als bei Pfannen und Brätern für Induktionsherde. Im Vergleich zum Bräter für Induktion kann der Koch mit sehr hoher Hitze braten. Kein Wunder also, dass das Gusseisen gerne zur Herstellung von hochwertigen gusseisernen Bratpfannen und Töpfen eingesetzt wird.

Warum Gusseisen nicht induktionsgeeignet ist

Reine Gussbräter sind vor allem zum Braten auf offenem Feuer (z.B. im Freien) ideal, nicht jedoch als Bräter für Induktion gedacht. Aufgrund der fehlenden ferromagnetischen Eigenschaften sind die meisten Bräter aus Gusseisen nicht induktionsgeeignet. Es gibt jedoch von einigen Herstellern – wie etwa von Le Creuset oder WMF – auch induktionsgeeignete Gussbräter. Diese haben spezielle Eisenböden, die magnetisch sind.

Zum braten oder schmoren in einem Gusseisen Bräter müssen Sie Ihre Rezepte und Ihr Kochverhalten kaum umstellen. Lediglich die Kochzeit könnte sich durch die sehr hohe Leitfähigkeit der Wärme verkürzen. Ansonsten sind gusseiserne Bräter auf der Bräterzone von modernen Herden eben so gut einsetzbar wie in einem Umluft-Backofen bzw. einem Backofen mit Ober- und Unterhitze. Von der saftigen Gans zu Weihnachten über Schweinebraten mit knuspriger Kruste bis hin zu Ente, Wild und anderen Fleischspezialitäten: Im Bräter aus Gusseisen gelingt das Festtagsessen mit allen Brat- und Schmorgerichten. Achten Sie jedoch wie immer darauf, Fleisch oder Geflügel gleichmäßig und häufig mit dem Saft zu übergießen. Mit dem Sud des Fleisches lassen sich leckere Soßen zubereiten. Und das Fett des Gänsebratens eignet sich hervorragend zum Abschöpfen und Einfrieren. Bei Bedarf kann man mit dem Fett schmackhafte und gesunde Suppen wie zu Zeiten der Großmutter kochen.

Wer einen gusseisernen Bräter kaufen will, hat die Wahl zwischen verschiedenen Formen: In Shops werden runde, ovale und eckig / quadratische Bräter-Formen angeboten. Auch bei den Farben gibt es eine vielfältige Auswahl. Vor allem hochwertige Gusseisen Bräter von Le Creuset und WMF sowie der Aluguss Bräter von Karcher genießen große Beliebtheit. Zu Weihnachten gibt es sehr gute Shopping Angebote für Gänsebräter und Gussbräter. Beim Kauf des Bräters gibt es einiges zu beachten: Die Verarbeitung des Gussbräters sollte solide und hochwertig sein. Da das Eisen in eine Gussform gegossen wird, sollte der Bräter auch aus einem Guss sein, d.h. dass die Griffe nahtlos zum Bräter übergehen. Achten Sie beim Kauf auch darauf ob der Deckel mit einem Plastikknauf oder einem Metallknauf ausgestattet ist, da Plastik im Backofen nur bis zu einer bestimmten Temperatur verwendet werden kann (in der Regel ca. 200 Grad Celsius).

Wer im Gussbräter nur braten möchte, sollte auf eine Antihaftbeschichtung achten. Antifhaftbeschichtete Bräter sollte man möglichst von namhaften Herstellern wie etwa Le Creuset oder Staub kaufen. Beim Gusseisen Bräter zeigt sich im Alltag häufig: Die Beschichtung von billigen Töpfen kann sich mit der Zeit beim Kratzen lösen und ins Essen übergehen. Kratzfester sind emaillierte Gusseisenbräter. Auch in einem Bräter mit Emaille lässt sich das Fleisch schön zart garen. Darüber hinaus bieten Gussbräter und Schmortöpfe, die emailliert sind, weitere Vorteile bei der Pflege und Reinigung gegenüber Brätern aus reinem Roheisen.

Bräter aus Gusseisen: Emailliert oder nicht?

Testberichte, Erfahrungen und Bewertungen in Online Shops helfen dabei die Verarbeitung des Gusseisen Bräters zu beurteilen. Der direkte Vergleich in Gussbräter Tests zeigt häufig bessere Ergebnisse bei Gussbrätern mit Emaille. Bei diesen Brätern ist das Material wesentlich unempfindlicher gegenüber Säuren (wie man sie in Bratensoßen findet). Da man beim Braten aus dem Bratensatz bzw. aus dem Fleischfonds noch eine schöne Soße zaubern möchte, sind emaillierte Gusstöpfe somit eher zu empfehlen. Weiterhin zeigt der Praxistest: Gusseisen ohne Emaille kann schnell rosten. Nicht emaillierte Töpfe sollte man daher regelmäßig einölen. Des weiteren kann man im rohen Guss keine Speisen und Reste über Nacht aufbewahren. Ausgezeichnete Testsieger sind häufig die emaillierten Bräter, wie man sie von bekannten Herstellern wie beispielsweise Silit oder Le Creuset kaufen kann. Diese kann man bei vergleichbarem Bratergebnis einfacher reinigen als nicht emaillierte Bräter.

Bräter aus Gusseisen richtig reinigen

Die Reinigung von rohem Gusseisen sollte auf keinen Fall in der Spülmaschine stattfinden. Gusseisenpfannen und Bräter sind nicht für die Spülmaschine geeignet, ebenso wie Messer. Flugrost setzt sich schnell ein (kann man aber häufig mit Stahlwolle entfernen).

Die Reinigung von Gusseisen erfolgt trocken. Das bedeutet auch, dass man die Pfanne oder den Topf nie 100% sauber bekommen wird. Das ist so durchaus gewünscht, schließlich soll eine natürliche Patina entstehen, eine Schutzschicht, die mit der Zeit Antihaft-Eigenschaften annimmt. Man kann den Bräter z.B. auf dem Herd erhitzen, reichlich Salz dazu geben und den Topf dann mit Küchenpapier und dem Salz ausreiben. Anschließend wird der Bräter eingefettet, z.B. mit Palmöl. Das Einfetten verbessert die Brateigenschaften des Gusseisens. Die Gusseisen Patina bildet sich mit der Zeit aus eingebranntem Fett. Genießer schwören auf Gerichte, die in solchen Brätern gebraten wurden und sprechen daher von der Patina Züchtung. Wer die Patina züchten will, muss auf Spülmittel verzichten.

Nicht eingebrannte Bräter aus rohem, nicht emailliertem Eisen und Gusseisen müssen unbedingt eingebrannt werden. Viele Bräter, wie etwa von Skeppshult, kommen bereits eingebrannt und können sofort eingesetzt werden, diese muss man nicht einbrennen. Achten Sie also beim Kauf auf die Herstellerangaben.

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